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MiFID II – Was muss ich tun?

Die Zeit läuft – ab Januar 2018 müssen sich Unternehmen aus dem Finanzbereich nach MiFID II, der überarbeiteten Fassung der „Markets in Financial Instruments Directive“, richten. Wir haben die Hintergründe von MiFID II bereits hier im Blog beschrieben und erläutert – jetzt helfen wir Ihnen, anhand von wichtigen Schritten in vier wichtigen Bereichen, die richtige Vorbereitung zu treffen:

1. Richtlinie und Schulungen

Artikel 16 und 45 der Richtlinie: Unternehmen müssen angemessene Personalschulungen anbieten, so dass Mitarbeiter die Regeln verstehen können. Darüber hinaus müssen Unternehmen ein Protokoll über die Kontrollen und Entwicklungen führen, die im Rahmen der Richtlinie durchgeführt werden. Das für die Richtlinien und Schulungen zuständige Team sollte Mitglieder aus den Bereichen Recht, Technik und Wirtschaft heranziehen, um die Mitarbeiter über die Unterschiede zwischen MiFID und MiFID II zu unterrichten.

2. Inhalt

Artikel 13 und 24 erfordern, dass die digitalen Marketinginhalte eines Unternehmens fair, eindeutig und nicht irreführend sind. Es wird dringend empfohlen, über eine entsprechende Technologie zu verfügen, um sicherzustellen, dass Unternehmen durch ihre Mitarbeiter ausschließlich überprüfte und genehmigte Inhalte verbreiten. Außerdem sieht Artikel 25 vor, dass Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Kunden genau kennen um sicherstellen, um angemessene Produkt- oder Dienstleistungs-empfehlungen geben zu können – ein Bemühen, die mit Hilfe von geeigneter Compliance-Technologie bewältigt werden kann.

3. Überwachung

Nach Artikel 16 bedarf es eines soliden Überwachungssystems, durch welches sichergestellt wird, dass die digitale Kommunikation des Unternehmens mit Kunden immer angemessen und im besten Interesse des Kunden ist. Zuerst sollten Unternehmen die Erfassung ihrer aktuellen Daten bewerten und Ressourcen überwachen, um jeden Vorgang und jede technologische Lücke zu identifizieren. Unternehmen sollten Technologie berücksichtigen die verschiedene Arten der Überwachung zulassen, da alles abhängig von der Art des Inhaltes und des digitalen Kanals ist, da alles vor der Übermittlung genehmigt werden muss.

4. Buchführung

Schließlich sind Unternehmen in Übereinstimmung mit Artikel 6 und 69 verpflichtet, über jegliche elektronische Kommunikation, die über ein Endgerät läuft, Buch zu führen – einschließlich persönlicher Nachrichten, E-Mails und Textnachrichten – um sicherzustellen, dass die Offenlegung möglicher Interessenkonflikte entsprechend erfasst wird. Die Protokolle sollten leicht zugänglich sein und dem Kunden für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren und den Aufsichtsbehörden für einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren zur Verfügung stehen. Es ist zudem wichtig, Kommunikation einheitlich zu erfassen, um zu vermeiden, dass im Rahmen der Überprüfung Kommunikation von verschiedenen Endgeräten einzeln zusammengefügt werden müssen.
 
Impressum: Das in diesem Artikel verfügbare Material dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar.
 
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Rina Obi

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