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3 Thesen zur digitalen Transformation im Finanz- und Versicherungswesen

Jetzt – in diesem Moment haben wir mehr Daten als jemals zuvor.
Wir schaffen Informationen in einem schwindelerregenden Tempo – ca. 2,5 Quintillionen Bytes an Daten jeden Tag, was ausreicht um 57,5 Milliarden iPads (mit 32 Gigabytes pro Stück) zu füllen. Big Data und Digitalisierung beeinflussen jede Branche und jede Funktion, auch das Finanz- und Versicherungswesen. Heute stellen wir drei Thesen zur digitalen Transformation auf, über die wir auch gerne hier mit Ihnen diskutieren.
1. Der Berater muss sein Kommunikationsverhalten anpassen
Keine Organisation ist immun gegen die überwältigenden Veränderungen, die Social, Mobile und Digital mit sich bringen. Diese Technologien haben zu einer unwiderruflichen Umstellung gesorgt, wie Kunden die Welt erleben und im Umkehrschluss wie Unternehmen mit ihren Kunden interagieren müssen.
Genauer betrachtet, bietet Social Media im Vergleich zu klassischen Kommunikationskanälen, wie E-Mail oder Telefon, Beratern eine einzigartige Gelegenheit: Während in der Regel bisher der Berater den Anstoß zu einem Gespräch geben musste, ist Social Media viel dynamischer und erlaubt ihm, auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren, die sie auf Social-Media-Plattformen mitteilen. Wenn sich zum Beispiel jemand öffentlich bei seiner Bank, Versicherung oder seinem Finanzdienstleister beschwert oder falls ein großes Lebensereignis wie eine Hochzeit oder die Geburt eines Kindes ansteht, das die Anforderungen an den Dienstleister ändert, kann der Berater schnell und individuell auf die entsprechenden Bedürfnisse eingehen.
2. Künstliche Intelligenz ist die Lösung für Finanz- und Versicherungsunternehmen
Künstliche Intelligenz ist unser bester Verbündeter, wenn es darum geht Sinn im Chaos der Daten zu machen. Das Sammeln, Kontrollieren und Leiten der Einsen und Nullen in die richtige Richtung sind wichtige Schritte. Alle Daten der Welt sind nutzlos, wenn sie uns keine konstruktiven Einblicke geben können, wie wir weiter handeln sollen. Basierend auf dem schieren Volumen und der unstrukturierten Natur der Menge an Daten können nur Predictive Analytics und Machine Learning Daten brauchbar machen.
3. Bots werden keine Berater ersetzen
Bots scheinen wie Ergänzungen zu unserem Gehirn, aber in Wirklichkeit sind sie eher wie eine natürliche Erweiterung. Es ist wichtig sich ins Gedächtnis zu rufen, dass KI-Applikationen und Algorithmen, die diese ermöglichen, nur so gut sind wie die menschlichen Gehirne, die diese programmieren. Bots sind nicht total übernatürlich, sie teilen die Vorurteile und Fehler ihrer Erschaffer. Das sollte man bedenken, wenn es um die ethische Debatte beim Machine Learning geht. Vor allem im Finanz- und Versicherungswesen wünschen sich die Kunden eine menschliche Beratung, die ihnen Maschinen nicht geben können. Deswegen wird der menschliche Finanzberater nie vollständig von der Technologie ersetzt.
 
Lesen Sie hierzu unseren Report “Der Berater der Zukunft“. Adieu an alle Berater, Hallo Roboter – Darf das so sein? Vor allem für den digital-versierten Berater erfordert die Zukunft einen stärker kundenorientierten, anpassbaren und zugänglichen Ansatz, der langfristig Aufgabe sowie Chance zugleich sein wird. Erfahren Sie, was Unternehmen tun können, um Veränderungen anzunehmen.
 
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Rina Obi

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